Wahlprogramm FDP Stolberg

Wahlprogramm FDP Stolberg

Hier können Sie unseren Flyer für die Kommunalwahl 2020 einsehen:

Flyer Wahlprogramm FDP Stolberg

Mehr zu unseren Kernthemen finden Sie auch unter folgenden Links:

Ärztliche Versorgung in Stolberg 

Sportstätten fördern

Corona

Erweiterung der Gewerbegebiete

Nachhaltigkeit

ÖPNV  – Mobilität in Stolberg

Sauberkeit

Sicherheit in Stolberg

Bestandsschulen in Stolberg stärk

Belebung der Innenstadt in Stolberg

Vorwort zum Wahlprogramm der FDP Stolberg

Filmdreh „Little America“ in Stolberg

Filmdreh „Little America“ in Stolberg


Leserbrief von Natalie Stercken zum Thema Filmdreh „Little America“ in Stolberg

 

Stolywood – kommt das von „stolen“ (engl. „gestohlen“)?

So spotten jedenfalls viele über die skandalösen Begleitumstände der jüngsten Dreharbeiten einer ARD-Miniserie erboste Stolberger Altstädter und fordern: „Gebt uns unsere Stadt zurück!“

 

Die Tatsache, das sich die Altstadt allmählich als Filmkulisse etabliert, ist grundsätzlich interessant und wünschenswert. Doch stellt sich jetzt die Frage, bis zu welchem Grad die damit einhergehenden Belastungen dem Bürger zuzumuten sind.

 

Nachtdrehs, die Schlafzimmer taghell mit 9.000 Watt beleuchten, Straßensperrungen, Wegfall der wenigen Parkplätze über Tage und Wochen hinweg sowie umfangreiche Umbaumaßnahmen sind alles Dinge, die in der Vergangenheit nicht nur akzeptiert sondern sogar unterstützt wurden. Auch diesmal, das sei ausdrücklich betont, wären solche bereits gewohnten Beeinträchtigungen kein Problem gewesen.

 

Als man jedoch vor ein paar Tagen das Pflaster der denkmalgeschützten Altstadt mit Lehm zuschüttete und die Straßen und Plätze in Staubpisten verwandelte, hat man die Toleranzgrenze mancher Anwohner eindeutig überschritten. Denn sie wurden davon vollkommen überrascht. Weder die zuständigen Behörden der Kupferstadt noch die Filmcrew hatten es im Vorfeld für nötig befunden, die betroffenen Bürger vorab zu informieren und auf die geplanten Maßnahmen und die damit einhergehenden Einschränkungen und Belästigungen vorzubereiten. Zu groß war wohl bei den Verantwortlichen die Angst vor möglichen massiven Protesten. Diese Vermutung kursiert zumindest in der Bürgerschaft, wo so mancher den Akteuren bei ihrer Informationspolitik des Schweigens volle Absicht unterstellt.

Betroffene Anwohner, die sich beim Ordnungsamt darüber beschwerten, wegen der Staubbelastung nicht mehr die Fenster öffnen zu können, wurden mit der zynischen Aussage abgefertigt, doch stattdessen in einem anderen Zimmer das Fenster zu öffnen.

Die persönliche Bitte an den Bürgermeister Patrick Haas, sich dringend vor Ort ein Bild der Lage zu machen, verhallte bislang.

Hausbesitzer, die unlängst Ihre Objekte im Sinne des Denkmalschutzes kernsaniert haben, werden mit der Sorge um deren Erhaltungszustand nicht ernst genommen. Gleiches gilt für Anwohner-Beschwerden über die massive Emissionsbelastung durch den vom Straßenverkehr aufgewirbelten Staub. Dabei gelten hier Grenzwerte, die einzuhalten sind. Haben wir – Politiker und Behörden vorneweg – nicht erst vor kurzem erbittert um die gesundheitsgefährdenden Folgen von Feinstaubbelastung im Mikrogrammbereich gestritten und über PKW-Dieselfahrverbote in der Innenstadt nachgedacht? Und nun lassen es dieselben Akteure ohne die geringsten Skrupel zu, dass Staub und Dreck mit LKWs gleich tonnenweise in die Innenstadt gekippt wird? Wie passt das zusammen?

Rückfragen wegen der von manchen Anwohnern befürchteten Verstopfung der Kanalisation durch Lehm und damit zusammenhängende etwaige Schäden und Folgekosten stoßen im Rathaus auf taube Ohren. Man gewinnt den unguten Eindruck, dass dieses Thema im Vorfeld der Genehmigungen nicht die geringste Rolle gespielt hat. Dabei regelt die „Satzung über die Erlaubnisse und Gebühren an öffentlichen Straßen“ dies jedoch eindeutig in § 12. Demnach hätte meines Erachtens ein Antrag auf Zuschütten des Pflasters versagt werden müssen.

 

Insgesamt stelle ich fest, dass die Stadtverwaltung als mit Steuermitteln finanzierter Dienstleister der Bevölkerung die Belange und berechtigten Sorgen der Bürgerschaft missachtet und noch nicht einmal auf persönliche Aufforderung hin Reaktionsbereitschaft zeigt. Dabei ist es ihre Pflicht, für den Schutz der Bürger und den öffentlichen Raum Sorge zu tragen. Dem wird sie in keiner Weise gerecht, wie die haarsträubenden Begleitumstände dieses alle Toleranzgrenzen sprengenden Filmdrehs beweisen.

 

Die Argumentation der Stadtverwaltung, dass dies alles im Sinne der Förderung des  Tourismus nachhaltig sei, entbehrt jeder Grundlage.

Denn ganz im Gegenteil stornieren derzeit zahlende und nun verärgerte Gäste wegen der Belästigung rund um die Dreharbeiten ihre Ferienwohnungen. Die Mitarbeiter des Filmteams sind überwiegend außerhalb von Stolberg einquartiert. Und mit den Dreharbeiten kann man noch nicht einmal um Tagesgäste werben, da eine zusätzliche Störung am Set gar nicht im Interesse der Filmgesellschaft liegt.

 

In meinen Augen ist die mangelnde Einbindung der Bevölkerung nicht im Sinne eines guten Tourismus, den unsere Stadt doch so händeringend benötigt und für den sich viele Bürger und Vereine persönlich und ehrenamtlich einsetzen. Dies ist auch nicht im Interesse einer erfolgreichen Kulturpolitik, die langfristig nur dann Früchte tragen kann, wenn die Menschen Kultur als etwas Schönes und Positives erleben – und nicht wie in diesem Fall als Belästigung. Und das sage ich als freischaffende Künstlerin, die ein wohlverstandenes Eigeninteresse daran hat, die Kultur, die gerade durch die Coronakrise besonders gebeutelt ist, wieder nach vorne zu bringen.

 

Augenscheinlich ist die Erkenntnis leider in den Hintergrund getreten, dass eine funktionierende Verwaltung auf die Unterstützung und Mitwirkung verantwortungsbewusster und williger Bürger angewiesen ist. Denn was hören wir seit Wochen aus dem Rathaus? „Wir müssen reden.“ Wie es scheint, nichts als eine hohle Floskel, die noch nicht einmal wenige Wochen vor der nächsten Kommunalwahl mit Inhalt gefüllt wird.

 

Was folgt daraus? Der Bürger muss zwangsläufig den Eindruck bekommen, als stünde die Stadtverwaltung nicht hinter ihren Bürgern, sondern würde eher einem einzelnen Investor mit eigenem wirtschaftlichen Interesse – in diesem Falle der Filmgesellschaft – den Vorzug geben. Das ist nicht nur bedauerlich: So ein Verhalten untergräbt nachhaltig das Vertrauen. Mit mehr Empathie und Umsicht wäre das vermeidbar gewesen.

 

Doch wie konnte es überhaupt dazu kommen? Wenn es „nur“ daran läge, dass man die skizzierten Missstände und Folgen schlicht nicht bedacht hat, könnte man vielleicht von Dummheit sprechen, was schon schlimm genug wäre. Sollte es sich aber hier um einen Fall von Missbrauch anvertrauter Macht gehen, in dem die Verantwortlichen Partikularinteressen über den Schutz der Bürger stellen, frage ich mich: Wie muss man das dann nennen? Der Leser mag entscheiden, welche der beiden Möglichkeiten er für wahrscheinlicher hält.

 

Natalie Stercken

Opernsängerin, Gesangslehrerin

FDP Kandidatin für den Stadtrat

 

#Glaube an Deine Stadt

#Glaube an Deine Stadt

Unser Direktkandidat Robert Walz, will als Mitglied der FDP Stolberg für Oberstolberg in den Stadtrat einziehen. Mit dem Motto „Glaube an Deine Stadt“  zeigt er auf, welches  Potenzial in Stolberg steckt und was sich verändern muss. 

 

 

 

 

Robert Walz (22.08.2020):

„Hallo zusammen!

Am 13.09.2020 wählen wir in Stolberg unseren neuen Stadtrat und als einer der Direktkandidaten für den Wahlkreis Oberstolberg möchte ich mit diesem persönlichen Wahlaufruf um Ihre Unterstützung, um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme werben. Ich will diesen Wahlkreis direkt gewinnen und bin deswegen nicht auf der Liste einer der großen Parteien abgesichert. Ich möchte mich keinem Fraktionszwang beugen müssen, sondern unsere Stadt verändern und ich bin der festen Überzeugung, dass dies mit Ihrer Hilfe auch möglich ist. Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie gemeinsam mit mir an unsere Stadt!“

Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl

Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl

Bernhard Engelhardt kandidiert auf Listenplatz Nr.1 für die Freien Demokraten der Stadt Stolberg.

Als Familienvater, Polizist und langjähriger Kommunalpolitiker gehört er aktuell zu einem der erfahrensten Ratsmitglieder der Stadt Stolberg. 

 

 

 

 

Axel Conrads kandidiert auf Listenplatz Nr.2 für die Freien Demokraten der Stadt Stolberg.

Als selbstständiger Unternehmer, Familienvater und Schatzmeister der FDP Stolberg hat er die Finanzen immer im Blick. Als langjähriges Mitglied des  Stadtrates kennt er die Stärken und Schwächen der Stadt Stolberg. 

 

 

 

Christoph Mertens kandidiert auf Listenplatz Nr.3 für die Freien Demokraten der Stadt Stolberg.

 

Als Ortsvorsitzender der FDP Stolberg und Ingenieur engagiert er sich seit 2016 für seine Heimatstadt. Im Bau- und Vergabeausschuss der Stadt Stolberg vertritt er die Interessen der FDP. 

Ärztliche Versorgung in Stolberg

Ärztliche Versorgung in Stolberg

Die ärztliche Versorgung in den Stadtteilen muss verbessert und gesichert werden.

„Landärzte“  – flächendeckend sind das Ziel um die Bürger in den Ortschaften die Möglichkeit einer Grundversorgung zu ermöglichen.

Hier sind alle Chancen zu nutzen um dies zu gewährleisten.

Vision: Jeder Bürger hat seinen Arzt im Ort.

Sportstätten fördern

Sportstätten fördern

Die im Stadtgebiet vorhandenen Sportstätten befinden sich im Allgemeinen in guter Verfassung, da wo dies nicht der Fall ist das zu ändern.

Sportmöglichkeiten sind auszubauen – Skaterpark / Waldsportgeräte / etc..

Die Nutzung muss jedem möglich sein.

Die Vision: Sport darf nicht am Geld scheitern. 

Corona

Corona

Die Corona-Pandemie hat in den letzten Monaten das Leben in der Stadt voll im Griff. Viele Menschen sind durch die Krankheit selbst oder die aus den notwendigen Gegenmaßnahmen entstandenen Folgen betroffen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt ihre Möglichkeiten ausschöpft, den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie stark sich die Bürgerinnen und Bürger füreinander einsetzen. Die entstandenen Initiativen sollten eine angemessene Würdigung erfahren und es sollte überlegt werden, wie das zusätzliche und neue Engagement nach der Krise erhalten bleiben kann.

Eine Erkenntnis der Krise ist der Punkt der schnellen und fundierten Information. Es ist zu prüfen wie dies – verständlich – von der Verwaltung erreicht werden kann.

Aufgrund der Corona Pandemie ist zu überprüfen wie viel Gewerbesteuern und Einnahmen weggebrochen sind und welche Projekte trotzdem gefördert werden sollten damit, dass öffentliche Leben nicht völlig wegbricht,  Hallenbad, Bibliothek verschiedene Kinder- und Jugendprojekte dürften nicht wegfallen auch wenn gespart werden muss.

Nicht nur die Schulen sind Digital gut auf zu stellen, auch die Verwaltung ist hier in der Pflicht. Behördengänge müssen Digital möglich sein.

Seit Jahren beantragt die FDP – Sitzungen des Rates und der Ausschüsse als Livestream zur Verfügung zu stellen, leider ohne Erfolg – was uns jedoch nicht davon abhält dies weiter zu versuchen. Jeder Bürger 

Gewerbegebiete

Gewerbegebiete

Die vorhandenen Gewerbegebiete sind fast aufgebraucht, neue sind dringend erforderlich.

Im Bereich des Zentralfriedhofes (Nähe zur neuen Autobahnauffahrt Eilendorf) können entwickelt werden.

Im Bereich Mausbach liegen noch Flächen (Wohnen und Arbeiten) zwischen Gressenicher Straße und Segelflugplatz die ebenfalls weiter entwickelt werden sollten um eine Reserve für unsere mittelständischen Betriebe vorhalten zu können und mögliche Abwanderungen zu verhindern. 

Die Vision: Mehr Betriebe in Stolberg ansiedeln, betreiben und langfristig Arbeitsplätze sichern. 

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Betriebe in unserer Kupferstadt sind teilweise energieintensiv. Da dies zu hohen Kosten für die Industrie führt und das Klima belastet sind alternative Versorgungen – Klimaneutral – zu prüfen. Möglichkeiten bestehen hier durch Biogas-, Solaranlagen, sowie Windkraft. Im Bereich Dorf besteht bereits eine Biogasanlage, deren Ausbau, bzw. Neuanlagen sind zu prüfen und gegebenenfalls zu realisieren. Im Bereich Gewerbegebiet „Camp Astrid“ besteht eine Solaranlage, weiter Standorte – auch auf privaten Flächen – sind zu prüfen und zu realisieren. Ziel ist eine dezentrale Energieversorgung bis 2050 zu erreichen.

Unsere schöne Stadt ist von Wald umgeben der der Naherholung dient, dies ist jedoch für die Innenstadt nicht ausreichend. Als FDP setzten wir uns für ein innerstädtisches Pflanzprogramm ein um den Grünanteil in der Stadt zu erhöhen welches das Mikroklima erheblich verbessern würde. Hier könnten Fassadenbegrünungen – Dachbegrünungen weiterhelfen.

Die Verwendung von Holz als Baustoffe wird von uns favorisiert was nochmals die Klimabilanz erheblich verbessern wird.

ÖPNV – Mobilität in Stolberg

ÖPNV – Mobilität in Stolberg

Der Nahverkehr in unserer Stadt ist auf einem guten Weg, jedoch zu verbessern. Die Anbindung der Stadtteile in Richtung Innenstadt und Richtung Aachen ist mit einen höheren Dichte auszustatten.

Die Umbenennung der Linien in St 1 – St.. würde eine bessere Identifikation der Stolberger mit ihren Linien herbeiführen.

Eine bessere zeitliche Abstimmung der Bus- und Bahnlinien würde zu einer höheren Akzeptanz des ÖPNV führen.

Die Vision:

In Stolberg kann man  – bezahlbar – mit dem ÖPNV alles erreichen, auch das Umfeld.