Freie Demokraten für Industriehistorischen Lehrpfad Mausbach/Werth

Freie Demokraten für Industriehistorischen Lehrpfad Mausbach/Werth

Fest verankert im Namen der KUPFERstadt Stolberg ist das Kupfer. Ebenso spielt das Erz in der Geschichte der Stadt und einzelner Stadtteile eine bedeutende Rolle.
Insbesondere im Bereich der beiden Orte Mausbach und Werth zeigt sich die Geschichte der Stadt durch die Gruben und Schächte, die im Rahmen des Bergbaus im 19. Jahrhundert betrieben wurden.
Jens Mieckley hat sich mit dieser Thematik eingehend befasst und einen Wanderpfad ausgearbeitet, der zwischen Mausbach und Werth bis zu 15 Bergbau-Relikte einbezieht.
Im Rahmen der 900-Jahre Feier der Kupfstadt könnte mit Einrichtug dieses Wander- und Lehrpfades der numehr genau 100 Jahre zurückliegenden Einstellung des Bergbaus in Stolberg gedacht werden.
Darüber hinaus schlägt der Werther vor, die touristische Attraktivität Stolbergs zu erhöhen indem der Pfad in den Hüttenweg des Eifelvereins integriert wird.
Auch für das lokale Wissen der Bevölkerung um die örtlichen Hinterlassenschaften, den Naturschutz und ein Eindämmen der zunehmenden Vermüllung an den Wegrändern möchte Jens Mickley sich einsetzen regt deshalb ab, dass der Lehrpfad „Stolberg Erzbergbau um Mausbach und Werth“ in das Tourismuskonzept der Stadt Stolberg aufgenommen wird.

„Im Rahmen der 900 Jahr-Feierlichkeiten würde der beschriebene Pfad/Wanderweg auf die Geschichte im Umfeld von Mausbach und Wert im Rahmen der Erzgewinnung und Verarbeitung hinwiesen“, erklärt Bernd Engelhardt und bittet die Verwaltung die touristische Erschließung zu prüfen.

Interessierte können sie eine kleine Präsentation mit weiterführenden Informationen HIER herunterladen.

Die FDP richtet den Blick nach Europa

Die FDP richtet den Blick nach Europa

Städteregion. Die FDP in der Städteregion ist jünger geworden. Das zeigte sich am Sonntag beim Neujahrsempfang der beiden Kreisverbände Aachen-Stadt und Aachen-Land in Herzogenrath. „An fast jedem Tisch sitzen Jungliberale, an einem haben sie sogar die Mehrheit“, stellte Dr. Werner Pfeil, Aachen-Land-Vorsitzender und Landtagsabgeordneter, erfreut fest. Den Landtags- und den Bundestagswahlkampf im vergangenen Jahr habe die FDP überaus erfolgreich bestritten, was sich nicht nur in der Stärke der beiden Fraktionen, sondern auch bei den Parteieintritten zeige. So verzeichneten die Liberalen in der Städteregion 140 Neuzugänge, davon allein 95 in der Stadt Aachen. Pfeil und sein Stadt-Kollege Dr. Alexander Heyn hoffen, dass sie sich aktiv in die Diskussionen einbringen.

Themen gibt es genug, bei denen Liberale gestaltend tätig werden wollen. Das wichtigste Thema – neben Digitalisierung – ist für Pfeil und den FDP-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Markus Herbrand die Europapolitik. „Wir müssen jetzt die Diskussion darüber führen, wie wir Europa ausgestalten wollen“, sagte Herbrand. „Wollen wir die Vereinigten Staaten von Europa, wie sie Martin Schulz propagiert, oder wollen wir ein dezentral organisiertes Europa? Ein Europa der Regionen?“ Nicht „jeder Quatsch“ müsse in Brüssel beschlossen werden, so Herbrand. Es gebe sicherlich vieles, was man mehr gemeinsam machen könnte. Aber: Die finanzpolitische Eigenverantwortung der Staaten müsse bleiben. Und: „Wir dürfen Europa als Wirtschafts- und Wertegemeinschaft nicht den Populisten überlassen.“ Anders als Herbrand kann sich Pfeil vorstellen, dass es ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ gibt, also einige Staaten punktuell enger zusammenarbeiten und andere später oder auch gar nicht dazustoßen. „Ich freue mich auf die Diskussionen mit euch darüber.“

Im Landtag werden laut Pfeil Probleme, die Grenzregionen betreffen, inzwischen besser wahrgenommen als früher. Das gelte für den grenzüberschreitenden Katastrophenschutz ebenso wie für die grenzüberschreitende Schulwahl.

Quelle: Aachener Zeitung, 06.02.2018
Foto: Stefan Steins

FDP Aachen-Land ist auf ganzer Linie zufrieden

FDP Aachen-Land ist auf ganzer Linie zufrieden

Städteregion. Alles andere wäre angesichts der ausgeprägten Zufriedenheit eine große Überraschung gewesen: Nahezu einstimmig haben die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Aachen-Land ihren Vorstand mit Werner Pfeil an der Spitze wiedergewählt.

Das beste Landtagswahlergebnis aller Zeiten, die Regierungsbeteiligung in Düsseldorf und der Wiedereinzug in den Bundestag waren ganz offensichtlich Balsam für die zuvor arg strapazierte liberale Seele.

Pfeil nahm sich dann auch reichlich Zeit, um den Parteikollegen im Seehaus am Blausteinsee noch einmal vor Augen zu führen, was die FDP in den vergangenen Jahren geschafft und erreicht habe. Auf Bundes- und Landesebene, aber auch in der Städteregion, wie der Rechtsanwalt, der am 14. Mai erstmals in den nordrhein-westfälischen Landtag eingezogen ist, betonte.

Zum Beispiel das sogenannte Personalbewirtschaftungskonzept, mit dem ein effektiveres Arbeiten der Verwaltung erreicht werden könne. Oder das mit dem Haushalt 2018 initiierte Programm zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit sowie die Schaffung eines Zukunftsfonds zur Bewältigung des strukturellen Wandels nach dem Ende der Braunkohleförderung.

Die Zukunft des Rheinischen Reviers und die Weiterentwicklung Merzbrücks zu einem Wissenschaftsflugplatz will Werner Pfeil in den kommenden Monaten besonders in den Fokus rücken. Dafür erhielt er von den Mitgliedern viel Beifall. Und dabei wird er sicherlich von seinen Kollegen unterstützt: Mit Bernd Engelhardt und Christoph Pontzen (Stellvertreter), Heiner Breuer (Schatzmeister) und Peggy Kohlhaas (Schriftführerin) bildet Pfeil ein bewährtes Vorstandsteam.

Aachener Zeitung, 02.02.2018

Ortsparteitag der Freien Demokraten

Ortsparteitag der Freien Demokraten

Stolberg. Nicht ganz ohne Hintergedanken hat der Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Bernhard Engelhardt am vergangenen Samstag zum alljährlichen ordentlichen Parteitag in das Romantik Partkhotel Hammerberg eingeladen.
Denn schon am 20. April 2017 waren die Liberalen dort bei einer Wahlkampfveranstaltung zur Landtagswahl zu Gast. Und mit Erfolg, wie der Partei- und Fraktionsvorsitzende in seiner kurze Ansprache klarstellt.
„Über 12% der Bürger in unserem Wahlkreis haben uns ihr Vertrauen geschenkt“, erklärt Bernd Engelhardt und fährt fort: „und wir sind sicher, dass wir dieses Vertrauen durch die Arbeit der FDP-Fraktion belohnen können.“
In seinem Jahresrückblick schaute der Ratsherr dann auf die Entwicklung in der Kupferstadt Stolberg und sieht Licht und Schatten. Es sei klar zu erkennen, dass sich seit der letzten Kommunalwahl viel in Stolberg getan hat. Allerdings sei es mittlerweile fast unmöglich eine ordentliche Oppositionsarbeit zu leisten. „Hinter verschlossen Türen werden im Koalitionsausschuss von einer handvoll Ratsherren die Entscheidungen gefällt“, erklärt Engelhardt. „In den Sitzungen von Rat und Hauptausschuss wird dann von der GroKo nur noch durchgewunken. Diskussion? Unerwünscht! Einspruch? Unfair!“
Als problematsich sieht der Liberale auch das Machtgefüge im Stolberger Rathaus: Durch einen nachträglichen Parteiwechsel eines Ratsherren hat die CDU mittlerweile und könnte wenn es drauf ankommt auch ohne die Sozialdemokraten regieren. Diese Stärke wird dann natürlich auch ausgespielt und die SPD fungiert als Junior-Partner.
Innerparteilich sieht der Parteivorsitzende die Freien Demokraten gut aufgestellt: „Wir konnten im letzen Jahr einige – vor allen Dingen junge Menschen – in der Partei als Neumitglieder begrüßen und sieht sich für die kommenden Jahre gut aufgestellt.
Für seine vierzigjähringe Mitgliedschaft wurde das langjährigen Mitglied Dr. Bernd Nölle geehrt. Als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der FDP Stolberg sei Dr. Nölle prägend für die Kupferstadt und die Partei gewesen. Nebst einer Urkunde wurde der Jubilar noch einer Anstecknadel geehrt bevor dieser sich in seiner kurzen Ansprache selbst zu Wort meldet und darauf aufmerksam macht, wie wichtig eine liberale Partei in einer modernen Gesellschaft ist.

In den darauf folgenden diversen Wahlgängen wurde Engelhardt auch als stellvertretender Vorsitzender für den Kreisverband Aachen-Land vorgeschlagen.